Hinweis zur Bewertung der veröffentlichten Materialien
Dienstag, den 21. April 2009 um 11:21 Uhr
Administrator
Sie haben auf dieser Seite die Möglichkeit, alle veröffentlichten Materialien zu bewerten. Hierzu steht Ihnen eine Skala von 1 bis 5 Punkten zur Verfügung, wobei 5 Punkte die Höchstbewertung darstellt.
Radiosendung: "Wissen aus der Teeküche"
Donnerstag, den 05. August 2010 um 13:04 Uhr
Administrator
Wie wir nebenbei lernen
Etwa 70 Prozent unserer Lernprozesse laufen nebenbei ab, so die Wissens-Forschung. Wir lernen durch unsere Hobbys, im Familienkreis, in Alltagssituationen, im Ehrenamt, im Internet und am Arbeitsplatz. Dort allerdings nicht unbedingt nur am Schreibtisch oder im Schulungsraum, sondern im Austausch mit den Kollegen, beim Plausch in der Teeküche und natürlich stets bei der Lösung eines Problems. Wie dieses Wissen genutzt werden kann, darüber machen sich Forscher und Unternehmer Gedanken. Die einen schlagen "story-telling" als Management-Methode vor, andere suchen nach Möglichkeiten, wie informell Gelerntes auch als Qualifikation gewertet werden kann. Schon Jugendlichen soll bewusst gemacht werden, dass alles, was sie außerhalb der Schule lernen, Teil ihrer Bildung und damit wichtig ist (Silvia Plahl).
Der Südwestdeutsche Rundfunk hat am 7.7.2010 einen Sondersendung zum Thema "Informelles Lernen" ausgestrahlt. Im Rahmen der Radiosendung des SWR 2 nimmt neben anderen namhaften Forschern und Experten auch Projektleiterin Ulrike Richter Stellung zum Thema "informelles Lernen", zum Projekt ICONET sowie den hier entwickelten Instrumente zur Feststellung informell erworbener Kompetenzen. Die vollständige Sendung sowie das Manuskript können auf der Webseite des SWR 2 abgerufen werden.
Workshop zum Einsatz der „Fotostory“ auf dem Fortbildungstag des Berufsförderungswerkes in Hamburg, am 10. Juni 2010
Dienstag, den 29. Juni 2010 um 10:06 Uhr
Administrator
Fotostory - eine Modifikation/ Alternative zur Lernaufgabe mit Texten: Vorstellung und Diskussion mit Ausbilderinnen und Ausbildern, Berufsschullehrerinnen und -lehrern.
"Praktika, Lernen in der Praxis, im Betrieb und in Werkstätten gehören inzwischen zum methodischen Repertoire in der Berufsvorbereitung. Mit dem Konzept FOTOSTORY hat das Deutsche Jugendinstitut in Halle ein pädagogisches Werkzeug erprobt, mit dessen Hilfe die Lernpotenziale von Praktika für Jugendliche erschlossen werden können“. Diskutiert wurde der Einsatz von Fotos, Filmen in der praktischen und theoretischen Ausbildung in den Arbeitsfeldern Hauswirtschaft, Gesundheits- und Pflegeassistenz, Verkauf und Büro sowie in der Berufsvorbereitung und sozialpädagogischen Betreuung.
G8WAY nutzt Ergebnisse aus ICONET
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 13:13 Uhr
Administrator
Die Ausdifferenzierung von Bildungs- und Berufspfaden stellt junge Menschen vor komplexe Herausforderungen. Auf der Suche nach den für sie passenden Wegen werden ihnen immer weniger Orientierungspunkte für die Gestaltung des eigenen beruflichen Einstiegs geboten. Die veränderungsintensive Zeit der Bildungsübergänge erfordert hoch individuelle Lernprozesse. Die jungen Menschen sind gefordert, sich zu orientieren, realistische Berufsziele zu identifizieren, eigene Fähigkeiten zu prüfen und weiterzuentwickeln, dabei gegebenenfalls auf geeignete Hilfen zurückzugreifen und auf den oft unlinearen Wegen das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Aufbauend auf den Erkenntnissen des ICONET-Projekts werden Bildungsübergänge im neuen Projekt G8WAY als spezifische Lernsettings verstanden. Hier wird dem Internet als Ressource und Lernort Aufmerksamkeit geschenkt. Das Projekt zielt darauf ab, die Potentiale des web 2.0 für eine effektive Übergangsgestaltung nutzbar zu machen. Webbasierte Anwendungen können Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf als Informationsquelle, Brücke zu erweiterten Austausch- und Unterstützungsmöglichkeiten und Orientierungshilfen dienen. Zudem sind in der Vergangenheit vielfältige E-Tools zur gezielten Reflexion und Weiterentwicklung von Kompetenzen und Fähigkeiten entwickelt worden.
G8WAY ist ein multilaterales Projekt, das im Rahmen des Querschnittsprogramms IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) der Europäischen Union gefördert wird. Die acht beteiligten europäischen Partner nehmen unterschiedliche Zielgruppen, Übergangsstationen und Lernsettings in den Fokus. Gemeinsam wird eine Onlineplattform aufgebaut, die verschiedene relevante Lernerfahrungen bieten soll.
ICONET in Helsinki
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 12:17 Uhr
Administrator
ICONET wurde von der Nationalen Agentur, Bildung für Europa als Beispiel für gute Praxis im Bereich der Benachteiligtenförderung ausgewählt. Wesentliche Ergebnisse des Projektes werden im Juni anlässlich eines europäischen Seminars von unserem Kollegen Randolph Preisinger-Kleine in Helsinki vorgestellt, das von der Thematischen Arbeitsgruppe für Benachteiligtenförderung in Europa ausgerichtet wird. Die "Thematic working group on working with under represented/disadvantaged groups" stellt eine von vier Arbeitsgruppen dar, die für das Programm Lebenslanges Lernen eingerichtet wurde; die Gruppe umfasst Nationale Agenturen aus 14 Ländern und wird von ECOTEC, Großbritannien koordiniert.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen darüber hinaus zentrale Fragestellungen zur besseren Integration benachteiligter Zielgruppen in Bildung und Beruf sowie mögliche Ansätze im europäischen Programm Lebenslangen Lernens diskutiert werden.
Europäisches ESF-Netzwerk wählt ICONET als good practice aus
Freitag, den 15. Januar 2010 um 13:39 Uhr
Administrator
ICONET wurde vom EUROPEAN NETWORK OF INCLUSIVE EDUCATION als good practice ausgewählt. Das europäische Netzwerk ist eine Initiative des Europäischen Sozialfonds.
Unsere Kollegin Birgit Mahrle-Haas wird wesentliche Ergebnisse aus dem ICONET-Projekt anlässlich der Konferenz "Research on good practices in inclusive education" vorstellen und mit europäischen und nationalen Experten aus dem Bereich der Benachteiligtenförderung diskutieren. Die Veranstaltung findet am 1. Februar 2010 in Madrid statt. Ausrichter ist die Fundación ONCE.
Transfer von Innovationen - Ein Leitfaden
Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 08:33 Uhr
Administrator
Aufgabe des ICONET-Projektes war es, das im Vorgängerprojekt ICOVET entwickelte Verfahren zur Feststellung informell erworbener Kompetenzen auf neue Situationen und Zielgruppen zu übertragen. Die hieraus resultierenden Erfahrungen wurden in einem Transfer-Leitfaden gebündelt.
Der Leitfaden beschreibt die unterschiedliche Ausgangssituation in den Teilnehmerländern, die im Projekt für unterschiedliche Handlungsebenen entwickelten Transfer-Strategien sowie deren Verknüpfung mit den europäischen, bildungspolitischen Instrumenten und Prioritäten. Darüber hinaus wird ein Verfahren zur Identifizierung von Good-Practice vorgestellt. Am Schluß des Leifadens stehen konkrete Empfehlungen zum Innovationstransfer.
Informelles intergenerationelles Lernen
Montag, den 14. Dezember 2009 um 14:12 Uhr
Administrator
Im Zusammenhang mit dem ICONET-Projekt wurde von Tabea Schlimbach, DJI Außenstelle Halle eine Studie mit dem Titel "Lernen im Generationenverbund. Potenziale informellen intergenerationellen Lernens für die Entwicklung von Kompetenzen im Jugendalter (ILIS)" durchgeführt.
Im Rahmen der Erhebung wurden zehn Jugendliche anhand qualitativer, problemzentrierter Interviews befragt; die Auswertung basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse werden im DJI-Bulletin Nr. 86 dargestellt.
Einsatz von ICONET in Betrieben - Eine Transfer-Strategie
Montag, den 14. Dezember 2009 um 13:11 Uhr
George Velegrakis
Im Projekt wurde ein Transfer-Leitfaden zur Umsetzung des Ansatzes mit Jugendlichen, die in Betrieben tätig sind bzw. hier ausgebildet werden, entwickelt. Der Transfer-Leitfaden gibt konkrete Empfehlungen in Bezug auf die Prozeßgestaltung, die Einbeziehung relevanter Akteure und betriebliche Zielsetzungen, die mit dem ICONET-Ansatz verbunden werden können.
Kriterien zur Identifikation von Good Practice
Montag, den 14. Dezember 2009 um 11:59 Uhr
Administrator
Im Projekt ICONET verwenden wir den Begriff 'Good Practice' statt des umfassenden Begriffs 'Best Practice', da zahlreichen Ansätze nicht ausgeschlossenen werden sollen, die gute und vorbildliche, aber nicht in allen Bereichen „beste“ Arbeit leisten. Ihre Expertise soll nicht verloren gehen, sondern anderen Projekten und Interessierten zugänglich gemacht werden.
Im Rahmen des Projekts ICONET werden die Erfahrungen des Transfer von den Projektpartnern so aufbereitet, dass sie interessierten Akteuren in der Benachteiligtenförderung dabei helfen, ihre Praxis hinsichtlich der Anerkennung von informell erworbenen Kompetenzen zu erweitern und Handlungsempfehlungen auszusprechen. Die Beschreibung wurde so aufbereitet, dass die Akteure in die Lage versetzt werden, eine Strategie für ihren eigenen Weg ableiten zu können. Demzufolge sind Good Practices im Kontext des Projekts, vorbildliche Handlungsbeispiele für den Transfer auf den Ebenen Anpassung, Übertragung und Implementierung.
ICONET als good practice der britischen Initiative "Personal Development through Enterprise"
Donnerstag, den 26. November 2009 um 17:01 Uhr
Helen Keegan
Es ist erklärtes Ziel der Universität von Salford die Bildungsbeteiligung aller, insbesondere jedoch bildungsferner Zielgruppen zu erhöhen. Ein großer Teil der Studierenden an der Universität gehört zur sog. ersten Generation, d.h. sie sind die ersten in ihrer Familie, die einen höheren Bildungsweg einschlagen. Nach wie vor ein Problem stellt der Umstand dar, daß viele Studierende überwiegend prüfungs- und abschlußorientiert lernen, Schlüsselkompetenzen und informelles Lernen hingegen eher als nachrangig betrachtet werden. Und dies, trotzdem der Erwerb von Schlüsselkompetenzen aus pädagogischer Sicht erforderlich ist und bildungspolitisch eingefordert wird. In einer sich schnell verändernden und zunehmend vernetzten Welt gewinnen informelle Formen des Kompetenzerwerbs zunehmend an Bedeutung. Es ist deshalb notwendig, entsprechende Konzepte zu fördern und und Lernprozesse grundsätzlich neu auszurichten.
Die neue Initiative "Personal Development through Enterprise" hat sich zum Ziel gesetzt, solche neuen Lernformen zu entwickeln. Durch die Verknüpfung informeller und formaler Lernprozesse soll es gelingen, Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert zu entwickeln. ICONET stellt dabei einen wichtigen Baustein dar. Weiterlesen ...
Cartoon Planet auf QualiboxX
Dienstag, den 10. November 2009 um 15:23 Uhr
Richter, Ulrike
Die Leichtigkeit, mit der Jugendliche in informellen Situationen lernen, müsste auf formale Lernsituationen übertragen werden können. Das ist ein Wunsch vieler Pädagogen. Im Projekt Cartoon Planet gelang es, den Spaß aus der Freizeitbeschäftigung in den Unterricht zu holen und, ganz unbemerkt, Lernprozesse zu initiieren.
Wenn Jugendliche wenig Interesse für den formalen Unterricht zeigen, dann bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie nicht lernen wollen. Tatsächlich lernen junge Menschen überall! Vor allem lernen sie ohne Mühe und mit Freude in der Freizeit; sie lernen von und mit ihren Freunden. Wie kann es nun gelingen, dass junge Menschen mit der gleichen Freude und Leichtigkeit auch in formalen Lernsituationen dabei sind? Eine Möglichkeit besteht darin, Wege zu beschreiten, die in informellen Lernsituationen verwurzelt sind, und diese in eine Unterrichtssituation zu übertragen. Daher integriert "Cartoon Planet" Aktivitäten, denen Jugendliche in ihrer Freizeit nachgehen, die ihnen Spaß machen und die sie gut können, in den Unterricht. Konkret knüpft das Konzept an die Computerspielpraxis vieler Jugendlicher an.
Weiterlesen auf qualiboxX
|
|